Internetangebot der Stadt Monheim am Rhein



Mo.Ki – Monheim für Kinder

Präventionskette von der Geburt bis zur Ausbildung – Bildungsoffensive 2012

Mo.Ki beschreibt den Leitgedanken der Monheimer Jugendhilfeplanung. Dabei handelt es sich um einen kommunalen Präventionsansatz, der einen systematischen Umbau der Kinder- und Jugendhilfe zum Ergebnis hat – weg von der Reaktion auf Defizite hin zur Prävention als aktive Steuerung und Gestaltung. Im Mittelpunkt aller Bemühungen steht das Kind und seine Entwicklung.

Logo Mo.Ki - Monheim für KinderMo.Ki beschreibt eine Präventionskette von der Geburt bis zur Berufsausbildung. Angepasst an erschwerte gesellschaftliche Bedingungen werden Familien über institutionelle Übergänge hinweg begleitet, um Eltern zu unterstützen und Kinder möglichst früh zu stärken.

Um nachhaltige Erfolge in der pädagogischen Arbeit zu erzielen, werden die Fachkräfte trägerübergreifend qualifiziert und ein Netzwerk mit zahlreichen Kooperationspartnern aufgebaut.

Ziele von Mo.Ki

  • Möglichst vielen Kindern eine erfolgreiche Entwicklungs- und Bildungskarriere eröffnen und diese absichern.
  • Den wissenschaftlich erwiesenen Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungserfolg abmildern.
  • Insbesondere den Kindern im Berliner Viertel eine bessere Chance auf Bildung, Erziehung und Förderung und somit auf ein selbst bestimmtes Leben eröffnen.
  • Kindeswohlgefährdungen verhindern oder möglichst früh wahrnehmen.

Kinder & Familien fördern durch konsequent präventive Kinder- und Jugendhilfe (78 kb)

Bildungsplanung (89 kb)

Foto: Inge Nowak, Koordinatorin Mo.KiKoordinierungsstelle Mo.Ki
Inge Nowak
Jugendamt der Stadt Monheim am Rhein
Grünauer Straße 10
40789 Monheim am Rhein
(02173) 68 75 14


Fachtagung von Mo.Ki: Hilfe für psychisch kranke Eltern und ihre Kinder

Einen guten Ruf genießen in der Fachwelt die Tagungen, die das Netzwerk Mo.Ki – Monheim für Kinder ausrichtet. Im Januar stand das Thema „Marte-Meo-Unterstützung für psychisch kranke Eltern“ auf der Tagesordnung. Statt der erwarteten 120 Teilnehmer kamen mehr als 140.

Bei der Fachtagung von Mo.Ki im Saal der Volkshochschule (von links): Bürgermeister Daniel Zimmermann, Referenten Tim Werkmeister; Inge Nowak, Annette Berg, Michael Hipp und Christine Drawert. Foto: Mo.KiSie lobten die gute Organisation durch Mo.Ki und Volkshochschule sowie die geglückte Verbindung von theoretischem Wissen und praktischer Anwendung. Referenten waren der Psychiater Dr. Michael Hipp, die Marke-Meo-Supervisoren Christine Drawert und Tim Werkmeister sowie Mo.Ki-Koordinatorin Inge Nowak. Auch sie ist Marte-Meo-Supervisorin, eine von neun in Deutschland. Bürgermeister Daniel Zimmermann eröffnete die Tagung, Jugendamtsleiterin Annette Berg übernahm die Moderation.

Psychische Erkrankungen von Eltern haben tiefgreifende Auswirkungen auf die gesamte Familie. Voraussetzung für eine wirkungsvolle Unterstützung solcher Familien ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Erwachsenenpsychiatrie und Jugendhilfe. In Monheim am Rhein, Langenfeld und Hilden wird seit Oktober 2006 ein integratives Konzept zur Versorgung von Familien mit psychisch kranken Eltern umgesetzt.

Zentrale Anliegen sind die Verhinderung kindlicher Entwicklungsstörungen und ein wirkungsvoller Kinderschutz bei gleichzeitiger Berücksichtigung elterlicher Interessen. Seit Sommer 2009 wird dabei auch die Marte-Meo-Methode einbezogen.

Christine Drawert: Marte Meo in Familien mit psychisch kranken Eltern (28 kb)

Auswirkung der psychischen Erkrankung auf das Fürsorgeverhalten der Eltern (413 kb)


„Hauptstadt des Kindes“: Impulswoche

Die Stadt Monheim am Rhein möchte „Hauptstadt des Kindes“ werden. Die ersten Schritte auf dem Weg dorthin sollten mit einer Impulswoche vom 30. August bis 4. September 2009 gemacht werden.

Unter dem Titel „,…wer nicht fragt, bleibt dumm…‘ – Bildung in der frühen Kindheit“ fand eine Fachtagung in der Volkshochschule statt. Rund 140 Teilnehmer hörten einen Vortrag von Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer, ärztlicher Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Ulm..

Aus Sicht der Neurobiologie erläuterte Spitzer Lernprozesse und trug neue Erkenntnisse der Neurowissenschaft in die erzieherische Praxis. Weitere Beiträge befassten sich unter anderem mit der Montessori-Pädagogik und damit, wie man mit einfachen Experimenten Kinder neugierig auf die Welt und Alltagsphänomene macht. Nachfolgend sind einige Aufsätze zum abrufen aufgeführt. Veröffentlicht wurden die Beiträge in „Nervenheilkunde“, Hefte 1 bis 3, 6 und 7, Schattauer – Verlag für Medizin und Naturwissenschaften.

Ja, ich kann! (288 kb)

Gemütlich dumpf (223 kb)

Kindertheater (269 kb)

Unordnung ist nicht in Ordnung (394 kb)

Aufklärung 2.0 (70 kb)

Ein weiterer Vortrag unter dem Titel „Raum als dritter Erzieher“ wurde von Dorothee Zippmann, Diplom-Sozialpädagogin und Theaterpädagogin, Köln, gehalten.

Vortrag von Dorothee Zippmann (1,21 mb)

„Bildungsprozesse in der Kita am Beispiel der Montessori-Pädagogik“ lautete ein Vortrag von Petra Kirschbaum, Leiterin des Montessori-Kinderhauses Wuppertal.

Vortrag von Petra Kirschbaum (174 kb)


Frankfurter Allgemeine Zeitung: „Verantwortung von 0 bis 18“

Mo.Ki findet überregional große Beachtung. Das zeigt auch ein Bericht über Mo.Ki in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ). „Verantwortung von 0 bis 18“ von Philipp Krohn erschien am 4. August 2009 im Wirtschaftsteil.

In dem Artikel mit dem Untertitel „Aufstieg aus der Unterschicht: Kommunen, Bildungs- und Sozialeinrichtungen suchen nach Wegen aus der Armut“ zeigt der Autor am Beispiel von Mo.Ki, warum die Prävention ein wichtiger Schlüssel gegen Armut und deren Folgen ist.

Er beschreibt die Entwicklung von Mo.Ki und berichtet über das Ziel, eine Präventionskette zu errichten, um Eltern und ihren Kindern von der Geburt an Unterstützung und Hilfe anzubieten:

Beratungen durch eine Familien-Hebamme, Begrüßungs-Pakete für Neugeborene, Aktionen und Beratungsangebote für Eltern mit Kindern unter drei Jahren und Fortführung von Angeboten in der Kindertagesstätte. Außerdem berichtet er über die Förderung und Unterstützung der Kinder in der Grundschule.

Der Autor erläutert, dass die Erfolge des Projektes nicht einfach zu messen sind und beschreibt Beispiele für die Erfolge von Mo.Ki. Die nachfolgende pdf-Datei wurde von der FAZ für die Internetseite von Mo.Ki zur Verfügung gestellt.

Artikel „Verantwortung von 0 bis 18“ aus der FAZ vom 4. August 2009 (201 kb)


Mo.Ki – Eine Präventionskette von der Geburt bis zur Berufsausbildung

Grafik: Wiege; Mo.Ki - Unter drei dabeiMo.Ki „unter 3“ – für Kinder zwischen null und drei Jahren und deren Familien.

Mo.Ki „unter 3“ unterstützt Mütter bereits während der Schwangerschaft und bietet Angebote für alle Eltern und deren Kindern bis zu einem Alter von drei Jahren.


Grafik: Familie; Mo.Ki - Das Familienzentrum der fünf Kindertagesstätten im Berliner ViertelMo.Ki – Das Familienzentrum der fünf Kindertagesstätten im Berliner Viertel – für Kinder zwischen drei und sechs Jahren und deren Familien.


Grafik: Schulkinder; Mo.Ki IIMo.Ki II – Frühes Fördern in der Grundschule

Für Kinder zwischen sechs und zehn Jahren und deren Familien an der Grundschule am Lerchenweg und der Hermann-Gmeiner-Schule.


Gafik: Jugendliche mit Werkzeug; Mo.Ki IVGrafik: Schulkinder mit Computer; Mo.Ki IIIGeplant bis zum Jahr 2012:

Mo.Ki III – für Kinder und Jugendliche an den weiterführenden Schulen zwischen zehn und 16 Jahren und deren Familien und Mo.Ki IV – für Jugendliche ab 16 Jahren und deren Familien während der Berufsausbildung und zum Berufseinstieg.

 


 
 
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